Was ist eigentlich Data Lock-in?

Viele kennen den begriff Vendor Lock-in: Man kauft ein Produkt und bindet sich an einen einzigen Hersteller. Sei es, dass man Ersatzteile benötigt, eine Erweiterung oder eine Dienstleistung.  Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Auto? Vielleicht sogar ein VW Käfer. An dem konnten Sie alles selber reparieren. Versuchen Sie das mal heute mit einem modernen Auto. Noch nicht einmal eine freie Werkstatt kann da mehr viel tun.

VW Kaefer

Und dann denken Sie einmal an Ihr Unternehmen. Was ist neben den Vermögenswerten das Wertvollste, was Ihre Firma besitzt? Genau: Ihr Wissen, Ihr Kunden- und Lieferantenstamm, Ihre Dokumente, … Ihre Daten.

Das war sicher weniger ein Problem, solange alles bei Ihnen im Haus blieb und Sie die volle Kontrolle hatten. Aber auch hier haben sich die Zeiten (und die Modalitäten) geändert. Immer öfter fallen Schlagworte wie Outsourcing, Cloud Computing, File Sharing, mobiles Arbeiten, Online Backup oder Software als Service (SaaS).

Mal Hand auf’s Herz: Sie haben doch bestimmt auch ein Smartphone. Und ist das nicht super, von überall Zugriff auf Informationen im Unternehmen zu haben? Sie sitzen beim Kunden und können ihm genauestens Auskunft über Auftragsstatus oder Preise geben. So schnell und flexibel waren Sie noch nie und dieser Service verschafft Ihnen Zeit- und Wettbewerbsvorteile.

Doch haben Sie auch einmal daran gedacht, wie das möglich ist? Wer alles Ihre Daten sieht und kennt, um Ihnen diesen Vorteil zu verschaffen? Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber, Firmen hinter mobilen Betriebssystemen oder Hersteller von Hardware sind da noch Ihre geringste Herausforderung. Aber haben Sie sich einmal angeschaut, was die von Ihnen eingesetzte Software alles macht und warum sie all die schönen Dinge kann, die Sie so unentbehrlich machen für Ihre Kunden? Nehmen wir mal ein ganz bekanntes Beispiel eines CRM-Anbieters. Sie haben sicher schon etwas von Salesforce gehört? Ganze Branchen vertrauen ihre Vertriebs- und Marketingdaten diesem Hersteller an. Das ist sehr praktisch: Diese Firmen müssen sich keine Gedanken mehr um Softwarepflege, Updates, darunter liegende Hardware, Netzwerkanbindung etc. machen. Die Daten sind von überall einsehbar und man kann sie auch am Smartphone oder Tablet bearbeiten. Das hat aber einen Preis. Wenn Sie diesen Dienst einmal nicht mehr nutzen wollen, bleiben Ihre Daten dennoch dort.

Auch im ERP Umfeld gehen immer mehr Anbieter den Weg, dass Daten zentral verwaltet werden. Gerade im Mittelstand ist das ein attraktives Geschäftsmodell: Mit so genannten Cloudbasierten Lösungen erreichen auch große Weltkonzerne kleinere Firmen plötzlich zu attraktiven Konditionen. Schauen Sie bitte genau hin. Und lassen Sie sich unabhängig beraten: von einer Agentur wie der WWinterface oder einem Dienstleister Ihres Vertrauens.

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Kostenoptimierung, nicht nur für die IT

Die Lexta Consultants Group und die COMPUTERWOCHE wollten im Mai 2014 wissen, wie hoch IT-Kosten in Unternehmen sind. An der Umfrage „Kennzahlen in der IT“ haben sich 648 Unternehmen beteiligt. Erhoben wurden Eckdaten des Unternehmens wie Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und IT-bezogene Daten wie IT-Kosten und Anzahl der IT-Mitarbeiter. Herausgekommen ist, dass die IT-Kosten je nach Branche zwischen 1% und 5% vom Umsatz betragen. Fertigungsbetriebe liegen bei maximal 1%.

Eine Studie von PWC (Price Waterhouse Coopers) zu IT-Kosten-Wertmanagement kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Studie schlüsselt die Kennzahlen jedoch noch weiter auf. So liegen z. B. die IT-Kosten pro Mitarbeiter in fertigenden Unternehmen durchschnittlich bei 1.400 Euro – wohlgemerkt pro Mitarbeiter und nicht pro Arbeitsplatz. Die Analysten gehen davon aus, dass bei produzierenden Unternehmen nur ungefähr 25 Prozent der Mitarbeiter über einen eigenen Arbeitsplatz verfügen. Daraus ergeben sich IT-Kosten von ca. 5.600 Euro pro Jahr pro Arbeitsplatz.

Hier scheint also ein enormes Einsparpotential zu bestehen. Um heraus zu finden, wie z. B. IT-Kosten kurzfristig gesenkt und mithilfe der IT ein strategischer Wettbewerbsvorteil erzielt werden kann, müssen Sie vor allem eins wissen: Wie hoch sind die Kosten pro Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen? Besteht in Ihrem Unternehmen Optimierungspotenzial und schöpfen Sie dieses bereits voll aus?

Das bestätigen auch die Experten von PWC: „Der Schlüssel zur effektiven Kostenoptimierung ist die Kenntnis der eigenen Kostenblöcke und der damit verbundenen Kostentreiber. “

Mit Hilfe von ERP-Systemen lassen sich alle Hardware-Komponenten wie Server, Desktop-Rechner oder Laptops, alle Software-Lizenzen und alle Verträge inventarisieren. Einmal im System erfasst, erhalten Sie schnell eine Übersicht über redundante bzw. fehleingesetzte Systeme, überdimensionierte Lizenzen oder Altverträge, die längst günstigeren Alternativen gewichen sind.

Die Anschaffung eines ERP-Systems rentiert sich in der Regel spätestens nach dem zweiten Jahr. Bei unseren Kunden haben Auswertungen ergeben, dass die IT-Kosten bei ca. 0,5% des Umsatzes liegen. Wir gratulieren herzlich zu den Einsparungen.

Ein ERP-System hilft zudem, Lager effizienter zu halten und bessere Einkaufskonditionen zu erzielen. So steigern Sie auch noch Ihren Ertrag. Und dank Auswertung der integrierten Zeiterfassung können Sie zudem künftig Ihre Angebote fundiert kalkulieren. Worauf warten Sie noch?

 

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