Ist Big Data der Schlüssel zu mehr Produktivität?

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Im Rahmen einer Diskussion nach einer Präsentation fragte uns ein Unternehmer, wie er mit der HELIUM V – Zeitbewirtschaftung mehr Geld verdienen kann. Konkret interessierte sich unser Gesprächspartner, ein Unternehmen aus der Dienstleistungs-Branche, für die Umsatzrentabilität pro Mitarbeiter. Das brachte uns zu der Frage: Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dieser Zahl?

Zunächst einmal geht es darum, dass alle Zeiten erfasst und Projekten zugeteilt werden. Diese Erfassung und Zuordnung umfasst administrative Tätigkeiten und Weiterbildungen ebenso wie Fachgespräche unter Kollegen. Wird in einem Unternehmen die Anwesenheitszeit erfasst, müssen auch alle Pausenzeiten erfasst und von der Anwesenheit abgezogen werden – unabhängig davon, ob es sich dabei um Raucher- oder Essenspausen, etc. handelt.

Das ist vor allem in Dienstleistungsbetrieben von Bedeutung, um eine faire und vergleichbare Basis zu erhalten. Im Firmen mit hohem Dienstleistungsanteil herrschen oft Gleit- bzw. Vertrauensarbeitszeit und die reine Anwesenheit sagt oft gar nichts über die eigentliche Produktivität aus.

Welcher Vorteil ergibt sich daraus für Sie als Unternehmer? Schon Henry Ford wusste: „You can’t manage what you can’t measure!“ Neben der Erkenntnis, ob ein Projekt wirklich einträglich ist, erlangen Sie wertvolle Informationen für die Kalkulation zukünftiger Projekte.

Wichtig ist, wirklich jedes Projekt zu beurteilen. Auch Projekte, die noch nicht abgeschlossen sind. Aus dem Erfüllungsgrad  nicht abgeschlossener Projekte ergibt sich ein prognostizierter Aufwand der noch für das Projekt erforderlich ist und damit ein gesamter geschätzter Aufwand. Ist das Projekt im Plan? Erwirtschaftet das Unternehmen Gewinn? Interessant wird es, wenn es Abweichungen im IST- vom SOLL-Zustand gibt. Dann helfen Ihnen verlässliche Daten der Zeiterfassung die Gründe zu erkennen und Sie können entsprechende Maßnahmen ableiten. Sie können daraus auch wertvolle Erkenntnisse für weitere Projekte gewinnen.

Das Fundament jeder Zeitbewirtschaftung ist eine aufrichtig gelebte Fehlerkultur im Unternehmen. Nur in einem ehrlichen  und vertrauensvollen Miteinander wird ein Mitarbeiter auch zugeben, dass er bei Projekt x nicht so schnell war, weil er Y falsch eingeschätzt hat.

In einem solchen respektvollen Unternehmensumfeld können Mitarbeiter gerne auch zum Nachdenken auf der Hausbank sitzen oder spazieren gehen und diese Zeiten guten Gewissens einem Projekt zubuchen: denn die Gedanken kreisen ja z. B. im Zuge einer Lösungsfindung auch um das Projekt. Oder er sucht Input bei einer Tasse Kaffee oder Tee bei den Kollegen, die wiederum das Projekt voranbringen.

Durch diese Art der Zeitbewirtschaftung werden aus 8 Stunden Anwesenheit dann auch ganz schnell 8 höchst produktive (und damit abrechenbare) Stunden am Tag.

Eine optimierte Zeitplanung am Personal ist übrigens auch eine Antwort auf den Facharbeitermangel: Mit einer Zeitbewirtschaftung bestätigt sich nicht nur das Potential Ihrer Mitarbeiter, Sie profitieren viel intensiver davon.

Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Sind Sie mit der Qualität und Bewirtschaftung der Zeiten ihrer Mitarbeiter zufrieden? Was ist Ihr Erfolgsrezept bzw. was wünschen Sie sich für mehr Erfolg? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen per Email.

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