Mit der tagesaktuellen „Find Chips“ Web-Abfrage für Elektronikbauteile mehr Aufträge gewinnen

Bauen Sie Ihren Wettbewerbsvorsprung aus und legen Sie bessere Angebote. Die HELIUM V Abfrage von Elektronikbauteilen mit Verfügbarkeit, Preis, Hersteller und Lieferanteninformationen unterstützt Sie dabei.


Besonders in der Elektronik-Branche mit umfangreichen Stücklisten, ist es mühsam aus den erhaltenen Angaben, die korrekten Bauteile eindeutig herauszufinden und Informationen zuHersteller, Lieferanten, Preisen und Lieferzeiten bzw. lagernden Mengen zu erhalten. Außerdem ändern sich die Preise der Artikel täglich, man muss immer wieder Angebote bei Lieferanten einholen, es entscheiden Cent-Beträge über den Erfolg von Aufträgen.
Mit dem neuen HELIUM V ERP-Modul für die FindChips-Abfrage erhalten Sie tagesaktuelle Preise zu allen Komponenten inkl. Mengenstaffeln. Außerdem sehen Sie sofort die Verfügbarkeit bei einzelnen Distributoren. Ab der Version 9591 ist in der Einkaufsangebotsstückliste (da in dieser auch das Thema der Mengenstaffeln behandelt wird), die Funktionalität des Web Preis Updates verfügbar.
Die Schnittstelle baut auf verfügbaren WebServices bei Preis-Anbietern (FindChips) auf.
Es wird eine Anfrage für die Position abgesetzt, mit Klick auf eine Position sieht man in der darunterliegenden Tabelle die gefundenen Bauteile. Es wird jener Preis angezeigt, der zur benötigten Menge der Position passt bzw. die geringste verfügbare Menge des Bauteils. Die Ergebnisse werden nach den von Ihnen eingestellten Weblieferanten gereiht.Anschließend werden die Ergebnisse aus den Abfragen  in der HELIUM V Datenbank in Bezug auf die jeweilige Einkaufsangebotsstückliste gespeichert und stehen für weitere Auswertungen zur Verfügung.
Wenden Sie sich für mehr Informationen an Ihren HELIUM V -Betreuer!
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Ist Big Data der Schlüssel zu mehr Produktivität?

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Im Rahmen einer Diskussion nach einer Präsentation fragte uns ein Unternehmer, wie er mit der HELIUM V – Zeitbewirtschaftung mehr Geld verdienen kann. Konkret interessierte sich unser Gesprächspartner, ein Unternehmen aus der Dienstleistungs-Branche, für die Umsatzrentabilität pro Mitarbeiter. Das brachte uns zu der Frage: Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dieser Zahl?

Zunächst einmal geht es darum, dass alle Zeiten erfasst und Projekten zugeteilt werden. Diese Erfassung und Zuordnung umfasst administrative Tätigkeiten und Weiterbildungen ebenso wie Fachgespräche unter Kollegen. Wird in einem Unternehmen die Anwesenheitszeit erfasst, müssen auch alle Pausenzeiten erfasst und von der Anwesenheit abgezogen werden – unabhängig davon, ob es sich dabei um Raucher- oder Essenspausen, etc. handelt.

Das ist vor allem in Dienstleistungsbetrieben von Bedeutung, um eine faire und vergleichbare Basis zu erhalten. Im Firmen mit hohem Dienstleistungsanteil herrschen oft Gleit- bzw. Vertrauensarbeitszeit und die reine Anwesenheit sagt oft gar nichts über die eigentliche Produktivität aus.

Welcher Vorteil ergibt sich daraus für Sie als Unternehmer? Schon Henry Ford wusste: „You can’t manage what you can’t measure!“ Neben der Erkenntnis, ob ein Projekt wirklich einträglich ist, erlangen Sie wertvolle Informationen für die Kalkulation zukünftiger Projekte.

Wichtig ist, wirklich jedes Projekt zu beurteilen. Auch Projekte, die noch nicht abgeschlossen sind. Aus dem Erfüllungsgrad  nicht abgeschlossener Projekte ergibt sich ein prognostizierter Aufwand der noch für das Projekt erforderlich ist und damit ein gesamter geschätzter Aufwand. Ist das Projekt im Plan? Erwirtschaftet das Unternehmen Gewinn? Interessant wird es, wenn es Abweichungen im IST- vom SOLL-Zustand gibt. Dann helfen Ihnen verlässliche Daten der Zeiterfassung die Gründe zu erkennen und Sie können entsprechende Maßnahmen ableiten. Sie können daraus auch wertvolle Erkenntnisse für weitere Projekte gewinnen.

Das Fundament jeder Zeitbewirtschaftung ist eine aufrichtig gelebte Fehlerkultur im Unternehmen. Nur in einem ehrlichen  und vertrauensvollen Miteinander wird ein Mitarbeiter auch zugeben, dass er bei Projekt x nicht so schnell war, weil er Y falsch eingeschätzt hat.

In einem solchen respektvollen Unternehmensumfeld können Mitarbeiter gerne auch zum Nachdenken auf der Hausbank sitzen oder spazieren gehen und diese Zeiten guten Gewissens einem Projekt zubuchen: denn die Gedanken kreisen ja z. B. im Zuge einer Lösungsfindung auch um das Projekt. Oder er sucht Input bei einer Tasse Kaffee oder Tee bei den Kollegen, die wiederum das Projekt voranbringen.

Durch diese Art der Zeitbewirtschaftung werden aus 8 Stunden Anwesenheit dann auch ganz schnell 8 höchst produktive (und damit abrechenbare) Stunden am Tag.

Eine optimierte Zeitplanung am Personal ist übrigens auch eine Antwort auf den Facharbeitermangel: Mit einer Zeitbewirtschaftung bestätigt sich nicht nur das Potential Ihrer Mitarbeiter, Sie profitieren viel intensiver davon.

Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Sind Sie mit der Qualität und Bewirtschaftung der Zeiten ihrer Mitarbeiter zufrieden? Was ist Ihr Erfolgsrezept bzw. was wünschen Sie sich für mehr Erfolg? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen per Email.

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Rich-, Thin- oder Zero-Client: Arbeiten im Browser

Die Anforderungen an moderne Arbeitsplätze sind: Mobilität, Flexibilität und Einfachheit. Immer mehr Menschen arbeiten am Computer oder sogar mit dem Smartphone. Anwendungen und Programme müssen leicht zu bedienen sein, konsistent Plattform übergreifend funktionieren und natürlich sollen sie auch sicher sein. Passt das alles zusammen?

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Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen. Ja. Aber!

Wir kennen heute drei Formen von Computer-Arbeitsplätzen.

  1. Personal Computer, stationär betriebene Laptops
  2. mobil eingesetzte Laptops
  3. Tablets, Smartphones

Das alles gibt es schon länger. Gearbeitet wurde und wird mit fest installierten Anwendungen oder Apps. Über entsprechend gesicherte Datenverbindungen (VPNs) ist auch der Zugriff auf Informationen z. B. im firmeneigenen Rechenzentrum kein Problem.

Seit kurzem kommt aber ein neuer Aspekt hinzu: Consumerization (oder auch BYOD — Bring Your Own Device).

Bei dieser Form des Arbeitsmittels benutzen Mitarbeiter private Geräte für das Arbeiten im Unternehmen. Teils, weil sie keine Lust haben, mit zwei Smartphones zu hantieren. Oder weil sie einfach modernere Geräte haben wollen und das Unternehmen das aus verschiedenen Gründen nicht immer bieten kann.

Die große Herausforderung hierbei ist, dass die Anwender nicht beliebig Software auf ihren Geräten installieren wollen. Hier können so genannte Browser-Apps helfen: Anwendungen, die auf entfernten Rechnern laufen und über einen Browser bedient werden können.

Die (Haupt-) Vorteile:

  • Plattformunabhängigkeit: Arbeiten wo und womit man will.
  • Der Pflegeaufwand sinkt (Softwarepflege, Enduser-Support)
  • Zentrale Datenhaltung schützt vor Konflikten und unterschiedlichen Versionen der Daten.

Die (wichtigsten) Schattenseiten:

  • Es wird eine permanente Internetverbindung benötigt.
  • Das Sicherheitsrisko steigt (MitM-Attacken zur Ausspähung von Logindaten, Kompromittierung der Verbindung, Manipulation von Daten)

Um das Sicherheitsrisiko zu minimieren, raten wir zu so genannten Multi-Tier-Lösungen, also mehrschichtigen Lösungen, die „nur“ relevante Daten mit dem Server austauschen. 

Wir sprechen dabei grundsätzlich von drei- oder mehr-schichtigen Lösungen:

  1. Datenbank-Server
  2. Applikation-Server in einem geschützten  Bereich
  3. Präsentation (Client)

Die Verbindung zwischen dem Applikation-Server und dem Client muss in jedem Fall per Transportverschlüsselung (HTTPS) gesichert sein. Zur Authentifizierung empfehlen sich Zertifikate einer vertrauensvollen Stelle, z. B. DNSSEC.

Damit können Sie nun überall, wann und womit Sie wollen arbeiten.

Dennoch bleiben einige Funktionen, die eine Browser-App (noch) nicht immer gut löst: Das Drucken und die Benutzerführung.

Gerade bei der Benutzerführung vermissen viele gerade am Tablet oder Smartphone die Tastaturbedienung. Effizientes Arbeiten bedeutet u.a., dass die wesentlichsten Aktionen mit der Tastatur ausgelöst werden können. Selbstverständlich sollen auch die Tastaturkürzel auch überall die gleichen sein. Ein Beispiel: Versuchen Sie einmal in einer Standard-Browser-Applikation Strg+S zu drücken. Es wird damit die Browserseite auf Ihrem Rechner gespeichert. Aber eigentlich wollten Sie Ihre Dateneingabe, z.B. die Kundendaten speichern. Hier gibt es immer wieder Versuche, dieses Dilema zu lösen. Ich habe bisher noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden.

Die größten Herausforderungen beim Drucken sind das Drucken von Etiketten, Listen, oder Briefen. Alle diese Ausdrucke müssen auf den richtigen Drucker ausgegeben werden. Wenn ich mir nun noch den Ablauf bei der Verbuchung von Wareneingängen vorstelle, so darf der Druck der Etiketten nicht jedesmal durch die Auswahl des richtigen Druckers und womöglich noch des gewünschten Schachtes behindert werden, sondern: Dies wird einmal richtig eingestellt und los gehts. Haben Sie schon einmal probiert, aus einer Browserapplikation die richtigen Formate auf den Etikettendrucker zu bekommen.

Daher lautet unsere Empfehlung: Egal womit mit Sie arbeiten, achten Sie vor allem auf folgende Punkte:

  • Plattform-Unabhängigkeit der Anwendung, alle gängigen Betriebssysteme werden unterstützt.
  • Der Datenverkehr zwischen Client und Server ist gering.
  • Die Datenverarbeitung erfolgt zentral.
  • Die Bedienung und Benutzerführung ist an die Bedürfnisse der Anwender angepasst.
  • Anwenderspezifische Einstellungen können für den Client getroffen und gespeichert werden.
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4 Anforderungen, die ein modernes ERP-System erfüllen sollte

Sicher haben auch Sie schon bemerkt, dass ERP nicht gleich ERP ist. Aber wo liegen denn eigentlich die Unterschiede zwischen einem guten und einfach nur einem ERP-System?

IDG Enterprise hat sich auf die Suche gemacht und wir fassen das wichtigste in unserem Blog für Sie zusammen.

1.) Klassische ERP-Systeme basieren auf physischen Artikeln. So können Sie zum Beispiel ein Stück Auto vom einzelnen Teil bis zur Berechnung perfekt abbilden. Aber wie schaut es denn beim Leasing aus? Ist Ihr ERP-System in der Lage, mit Subscriptions umzugehen? Auch mit sich immer weiter verbreitenden Cloud-Services darf das für ein modernes ERP keine Herausforderung mehr sein.

2.) Mit Subscriptions Hand in Hand gehen neue Anforderungen wie Erneuerung (Renewal) oder Upgrades von Verträgen. Kaufte man früher ein Produkt und nutzte es, bis es auseinander fiel, unterschreibt man heute im Jahresrhythmus für die Nutzung inkl. regelmässiger Funktionserweiterungen. Anbieter verlieren viel Geld, wenn sie sich nicht rechtzeitig um die Erneuerung der Verträge kümmern. Aber auch Anwender sehen in die Röhre, wenn sie den Zeitpunkt verschlafen und ggf. dann teuren Support nachkaufen müssen oder ein Dienst nicht mehr zur Verfügung steht.

3.) Der Zeitpunkt der Rechnungsstellung ist nicht mehr zwingend an eine Lieferung gebunden. Oft beginnt der Vertragszeitraum mit dem Zeitpunkt der Registrierung (=Bestellung). Das passiert meist automatisch über Online-Shops und sogenannte Selfservices der Anwender. Moderne ERP-Systeme müssen diese Transaktionen abbilden können.

4.) Wiederkehrende Rechnungsstellung ist eine große Herausforderung vieler klassischer ERP-Systeme. Die sind es gewohnt, nur einmal eine Rechnung zu stellen. Ein modernes ERP-System kann unterschiedliche Abrechnungsmodelle abbilden. Dazu gehört auch, zum Beispiel bei längeren Abrechnungszeiträumen Discounts zu berücksichtigen. Es ist nichts seltenes, dass Anbieter günstigere Konditionen anbieten, zahlt man ein ganzes Jahr im voraus.

Und? Ist Ihr ERP-System gerüstet für die Anforderungen einer modernen Wirtschaft?

 

 

 

 

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5 Signale, dass Sie ein ERP-System benötigen

Wenn mittelständische Unternehmen gegründet werden, besteht die Kundenverwaltung oft aus einer Visitenkartenbox, dem Kopf des Inhabers und einem Excelsheet. Das geht eine Weile (manchmal viele Jahre) gut, aber irgendwann reicht das einfach nicht mehr aus.

Das Unternehmen wächst, neue Mitarbeiter kommen dazu, der Markt verändert sich und der Kundenstamm wird immer größer. Sie merken, dass die pragmatischen Ansätze der Gründertage nicht mehr zur Steuerung eines Unternehmens ausreichen. Sie spüren, dass es irgendwie nicht ganz rund läuft.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich detailliert mit der Planung (und Steuerung) der Ressourcen Ihres Unternehmens auseinander zu setzen. Die fünf wichtigsten Anzeichen, wann Sie Ihre Visitenkartenbox und Tabellen gegen ein ERP-System tauschen sollten:

1.) Die Zahlungsmoral Ihrer Kunden sinkt.

Ein häufiger Grund für nachlassende Zahlungsmoral ist das Rechnungswesen eines Unternehmens. Rechnungen werden gar nicht, zu spät und/oder unvollständig gestellt. Trotz moderater Zahlungsziele bleiben die Zahlungen aus.

2.) Sie liefern zu spät, oder die Produktion artet permanent in Stress aus.

Während ein Mitarbeiter (oder eine Maschine) bis zum Zusammenbruch schuftet, langweilen sich Andere oder beschäftigen sich mit belanglosen Dingen. Zuarbeiter oder Zulieferer machen/liefern zu viel, zu wenig, zu spät oder das Falsche.

3.) Trotz Riesenumsätze macht Ihr Unternehmen keinen Gewinn.

Ihr Kundenstamm wächst. Sie stellen eine Rechnung nach der anderen. Ihre Umsätze wachsen rasant. Und dennoch zehren Sie immer stärker von der Substanz. Ihr Liquidität sinkt.

4.) Sie sind plötzlich viel zu teuer.

Monatelang haben Ihre Kunden Ihnen Ihr Produkt oder die Dienstleistung aus der Hand gerissen. Und plötzlich laufen die Geschäfte zäh. Die Entscheidungszeiträume verlängern sich, immer öfter müssen Sie über den Preis verhandeln. Sie verlieren Ausschreibungen oder werden immer seltener angefragt.

5.) Ihre Mitarbeiter werden immer unzufriedener.

Das Engagement Ihrer Mitarbeiter lässt nach. Plötzlich werden Pausen genauestens eingehalten, keiner bleibt mehr freiwillig länger im Büro. Immer öfter kommen Mitarbeiter zu spät.

Jedes einzelne der Symptome deutet darauf hin, dass in Ihrem Unternehmen etwas im Argen ist. Lassen Sie sich das Zepter nicht aus der Hand nehmen. Steuern und Planen Sie vorausschauend, zusammenhängend und langfristig. Dann bleiben Sie auch kurzfristig handlungsfähig (und liquide).

  • Erfassen Sie alle Aufträge und ordnen Sie diese direkt Ihren Kunden und Projekten zu. Anschließend erledigen sich Leistungserfassung, Rechnungslegung und Mahnwesen quasi von selbst.
  • Zeiterfassung und tagesaktuelle Sicht auf die Produktionsauslastung unterstützen Sie beim Zeit- und Ressourcen-Management.
  • Kennen Sie alle Ihre Prozesse und Kosten? Sind Projekte im vereinbarten Rahmen? Eine solide Kalkulation und Nachkalkulation liefert gute Argumente für Ihre Verkaufsverhandlungen.
  • Gesundes Lieferantenmanagement und ein cleverer Einkauf sind das Fundament eines erfolgreichen Unternehmens. Kennen Sie Ihre Partner und Möglichkeiten?
  • Wertschätzung ist ein wichtiger Motivator. Wissen Sie, was “Ihre Leute” tagtäglich leisten?

Testen Sie ein ERP doch mal ganz einfach und unverbindlich aus. Wir wünschen allen Unternehme(r)n viel Erfolg!

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Was ist eigentlich Data Lock-in?

Viele kennen den begriff Vendor Lock-in: Man kauft ein Produkt und bindet sich an einen einzigen Hersteller. Sei es, dass man Ersatzteile benötigt, eine Erweiterung oder eine Dienstleistung.  Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Auto? Vielleicht sogar ein VW Käfer. An dem konnten Sie alles selber reparieren. Versuchen Sie das mal heute mit einem modernen Auto. Noch nicht einmal eine freie Werkstatt kann da mehr viel tun.

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Und dann denken Sie einmal an Ihr Unternehmen. Was ist neben den Vermögenswerten das Wertvollste, was Ihre Firma besitzt? Genau: Ihr Wissen, Ihr Kunden- und Lieferantenstamm, Ihre Dokumente, … Ihre Daten.

Das war sicher weniger ein Problem, solange alles bei Ihnen im Haus blieb und Sie die volle Kontrolle hatten. Aber auch hier haben sich die Zeiten (und die Modalitäten) geändert. Immer öfter fallen Schlagworte wie Outsourcing, Cloud Computing, File Sharing, mobiles Arbeiten, Online Backup oder Software als Service (SaaS).

Mal Hand auf’s Herz: Sie haben doch bestimmt auch ein Smartphone. Und ist das nicht super, von überall Zugriff auf Informationen im Unternehmen zu haben? Sie sitzen beim Kunden und können ihm genauestens Auskunft über Auftragsstatus oder Preise geben. So schnell und flexibel waren Sie noch nie und dieser Service verschafft Ihnen Zeit- und Wettbewerbsvorteile.

Doch haben Sie auch einmal daran gedacht, wie das möglich ist? Wer alles Ihre Daten sieht und kennt, um Ihnen diesen Vorteil zu verschaffen? Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber, Firmen hinter mobilen Betriebssystemen oder Hersteller von Hardware sind da noch Ihre geringste Herausforderung. Aber haben Sie sich einmal angeschaut, was die von Ihnen eingesetzte Software alles macht und warum sie all die schönen Dinge kann, die Sie so unentbehrlich machen für Ihre Kunden? Nehmen wir mal ein ganz bekanntes Beispiel eines CRM-Anbieters. Sie haben sicher schon etwas von Salesforce gehört? Ganze Branchen vertrauen ihre Vertriebs- und Marketingdaten diesem Hersteller an. Das ist sehr praktisch: Diese Firmen müssen sich keine Gedanken mehr um Softwarepflege, Updates, darunter liegende Hardware, Netzwerkanbindung etc. machen. Die Daten sind von überall einsehbar und man kann sie auch am Smartphone oder Tablet bearbeiten. Das hat aber einen Preis. Wenn Sie diesen Dienst einmal nicht mehr nutzen wollen, bleiben Ihre Daten dennoch dort.

Auch im ERP Umfeld gehen immer mehr Anbieter den Weg, dass Daten zentral verwaltet werden. Gerade im Mittelstand ist das ein attraktives Geschäftsmodell: Mit so genannten Cloudbasierten Lösungen erreichen auch große Weltkonzerne kleinere Firmen plötzlich zu attraktiven Konditionen. Schauen Sie bitte genau hin. Und lassen Sie sich unabhängig beraten: von einer Agentur wie der WWinterface oder einem Dienstleister Ihres Vertrauens.

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Backup für Ihren guten Ruf

Oft ist mit Ausfällen in der IT auch ein Verlust von Daten verbunden. Das kann sogar geschäftskritisch sein. 

Laut Forrester Research verzeichnen Unternehmen im Schnitt Einbußen von über 79.000 Euro pro Stunde Downtime. Alleine die finanziellen Schäden sind somit erheblich — von Kunden-, Image- und Reputationsverlusten oder der mangelnden Einhaltung regulatorischer Vorgaben einschließlich daraus resultierender Haftungsfragen ganz zu schweigen.

Dabei ist jedes Unternehmen sogar zur Datensicherung verpflichtet. Das ergibt sich unter anderem aus den gesetzlichen Vorschriften (HGB). Und Sie als Unternehmer haben die Pflicht, „in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden.” Dazu gehört auch, alle erforderlichen Maßnahmen für eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes zu treffen.

Wir empfehlen daher unseren Kunden regelmäßige Datensicherungen auf externe Datenträger für die Langzeit-Archivierung. Um schnell und unkompliziert in einem Desaster Recovery – Fall alle Daten wiederherstellen zu können, raten wir unseren Geschäftspartnern darüber hinaus zu Online Backups (Backup as a Service).

Immer mehr Anbieter spezialisieren sich auf diese Online Backups. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist diese Art der Datensicherung empfehlenswert: aus kaufmännischen und sicherheits-technischen Gründen. Es gibt kaum eine professionellere Möglichkeit, allen gesetzlichen Anforderungen zu angemessenen Kosten gerecht zu werden.

Und wenn Sie doch externe Datenträger bevorzugen: Bewahren Sie die Sicherungskopien an einem entfernten Ort auf! Für kleinere Mengen empfehlen sich Bankschließfächer, für größere Mengen gibt es spezielle Dienstleister. So bleiben Ihre Daten erhalten, auch wenn es bei Ihnen (im wahrsten Sinne des Wortes) brennt.

 

 

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Der Mindestlohn und die Zeiterfassung

Ab dem 1.1.2015 müssen Arbeitgeber und Entleiher in Deutschland die tägliche Arbeitszeit von Minijobbern, kurzfristigen Beschäftigten und Arbeitnehmern in bestimmten Wirtschaftsbereichen* erfassen und dokumentieren.

Die Arbeitszeiten müssen gemäß § 17 des neuen Mindestlohngesetzes lückenlos mit Anfangs- und Endezeit sowie Dauer erfasst werden. Auch muss die  Erfassung zeitnah erfolgen. Das Gesetz gibt eine Erfassung spätestens 7 Tage nach Erbringung der Arbeitsleistung vor. Der Arbeitgeber muss die Dokumentation der Arbeitszeiten mindestens 2 Jahre aufbewahren.

Die Form der Zeiterfassung gibt der Gesetzgeber nicht vor. Vom handschriftlichen Zettel bis zum Excel-Sheet ist alles erlaubt. Aber gerade vor dem Hintergrund der Aufbewahrungsfrist sollten Sie nichts dem Zufall überlassen.

Die HELIUM V Zeiterfassung ist einfach in der Anwendung und speichert alle Daten zentral in einer Datenbank. Zusammen mit einem Backup haben Sie so auch nach 2 Jahren noch zuverlässig Zugriff auf die erfassten Arbeitszeiten.

Mehr über unsere Zeiterfassung erfahren Sie auf unserer Homepage. Alle  Zeiten können auch mobil mit einer App unter gängigen Plattformen (iOS, Android, Windows mobile) erfasst werden.

* Betroffene Wirtschaftsbereiche finden Sie in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes

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Akzeptiert HELIUM V Bitcoins?

Unsere Kunden fragen immer öfter, ob wir auch digitale Währungen wie Bitcoin (⇒ Definition in der Wikipedia) abbilden können.

Die einfache Antwort lautet: Ja!

HELIUM V ist in der Plattform unabhängigen Programmiersprache Java unter Verwendung modernster Programmiertechniken erstellt. Die Software ist Unicode fähig, d.h. es können die Schriftzeichen aller Sprachen dargestellt werden, neben unseren europäischen Lateinischen Zeichen z.B. auch Kyrillisch, vereinfachtes Mandarin usw.. Es können alle Formulare, Bildschirmmasken angepasst werden. Die erforderlichen Informationen werden mehrsprachig in Präsentation und Dateninhalten verwaltetet.

Diese Flexibilität erlaubt auch die Abbildung aller erdenklichen Währungen – sei es eine reale Währung oder eine digitale Einheit wie Bitcoins. Im Modul Systemeinstellungen finden Sie alle Parameter, um Helium V an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Diese Parametrierung des Systems erfolgt weitestgehend über die Benutzermasken, kann also vom Anwender selbst durchgeführt werden.

Über die in HELIUM V enthaltene REST API sind zum Beispiel Erweiterungen zur Interaktion mit Wallets wie  Coinbase möglich. Das erhöht die Sicherheit und den Komfort Ihrer Transaktionen.

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HowTo: Datensätze bei Mitarbeiterwechsel oder Unternehmensnachfolge richtig anlegen

Es lässt sich manchmal nicht verhindern, dass Mitarbeiter ausscheiden bzw. neue hinzukommen. Auch Ihre Kunden verändern sich: manchen melden Insolvenz an, andere werden verkauft oder übernommen und wieder andere ändern nur ihre Rechtsform.

Nun ist es ja so, dass mittlerweile fast jedes Unternehmen in irgendeiner Form die Daten seiner Mitarbeiter und Geschäftspartner elektronisch erfasst und verarbeitet. Ganz oft habe ich erlebt, wie Firmen einfach alte Datensätze mit neuen überschreiben. Das ist nicht nur unübersichtlich sondern auch grob fahrlässig.

Wie aber geht man richtig mit den Daten um?

Mitarbeiterwechsel: Tragen Sie bei dem betreffenden Mitarbeiter den Austritt ein und setzen seinen Status ggf. auf versteckt. Legen Sie den neuen Mitarbeiter an und weisen ihm alle Parameter zu. So können Sie immer verfolgen, wer z. B. wann welche Schlüssel hatte oder wann mit welchen Kunden Kontakt hatte bzw. welches Projekt bearbeitet hat.

Unternehmensnachfolge: Wenn eine Firma von einer anderen übernommen wird oder ihren Namen ändert, gehen Sie wie beim Mitarbeiterwechsel vor. Sie setzen den Status des alten Unternehmens entsprechend auf liquidiert/verkauft/Namensänderung  und legen eine neue Firma an. So ist sichergestellt, dass alle Daten und Unterlagen des deaktivierten Unternehmens gesetzeskonform erhalten bleiben. Machen Sie in beiden Datensätzen — dem alten und dem neuen — Hinweise auf den Bezug zum jeweils anderen Unternehmen. Bei Übernahmen, in denen Name und eigenständige Rechtsform der alten Firma erhalten bleiben, genügt es, den neuen zugehörigen Mutterkonzern abzubilden. Das Unternehmen wird einfach hierarchisch unter den neuen Besitzer gehängt.

In unseren Trainings zeigen wir Ihnen gern, wie so etwas praktisch umgesetzt wird. Wann haben Sie Ihre Mitarbeiter zuletzt im Umgang mit unserem ERP geschult?

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